Streitschlichter:

 

 

Seit Januar 2015 werden durch die Schulsozialarbeit in Projektarbeit Kinder aus dritten Klassen zu „Streitschlichtern“ ausgebildet. Durch die Streitschlichter empfinden die Kinder die Schlichtung auf „Augenhöhe“ und das „WIR-Gefühl“ in der Schule wird nach dem Motto „Wir helfen uns gegenseitig“ gestärkt. Mittlerweile sind die Streitschlichter aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

 

 

 

Streitschlichterausbildung:

 

Die Kinder lernen, die unterschiedlichen Gefühle zu erkennen und zu differenzieren. Durch viele verschiedene Rollenspiele lernen sie zudem die nötigen Gesprächsregeln und verschiedene Techniken der Gesprächsführung, um eine Streitschlichtung verantwortungsbewusst anzuleiten und die Streitenden hin zu einer Lösung zu begleiten.

 

Mit Hilfe einer Vorlage wird den Kindern als visuelle Unterstützung eine sogenannte „Streitschlichterbrücke“ vorgestellt, auf welcher für jeden Streitenden eine kleine Holzfigur platziert wird. Hier sind die einzelnen Schritte hin zur gemeinsamen Lösung erkennbar und es lassen sich Fortschritte im Streitschlichtungsprozess hervorheben und loben.

 

Die Ausbildung besteht aus mindestens 10 Unterrichtsstunden à 45 Minuten. Im Anschluss finden regelmäßige Reflexionsgespräche in der Gruppe mit allen Streitschlichtern statt.

 

 

 

Einsatz der Streitschlichter:

 

  • Vorstellung zu SJ-Beginn in einem Schultreff und auf der Pinnwand
    im Erdgeschoss. Hier hängen auch die Schärpen für die Pause.
  • Ein bis zwei Streitschlichter sind in jeder Hofpause durch Schärpen erkennbar und ansprechbar für Konflikte bzw. greifen bei Konflikten eigenständig ein.
  •  Streitende, die eine Schlichtung wünschen, melden dies bei der Klassenlehrerin, dem Schulsozialarbeiter oder direkt bei einem Streitschlichter.
  • Die Schlichtung findet in der Streitschlichterecke zu festgelegten Zeiten statt (Mo, Die, Mi, Do, jeweils in der 2. Hofpause). Die Streitschlichter arbeiten im entweder alleine oder im Zweierteam.